CBD Öl / CBD Tropfen - Alles Wissenswerte

Am von Paul Purgina

CBD Öl / CBD Tropfen - Alles Wissenswerte
Der folgende Text dient ausschließlich Informationszwecken, er ist keine medizinische Beratung und ersetzt kein ärztliches Gespräch.
Bei CBD Ölen, oft auch als CBD Tropfen bezeichnet, handelt es sich um das grundsätzliche beliebteste Produkt vieler CBD AnwenderInnen. Auch wenn die CBD Produktpalette inzwischen eine sehr breite ist, sind Öle für viele immernoch die erste Wahl – und das auch aus gutem Grund. Gerade da die Öle zunehmend als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen sind, können Verkäufer und Produzenten immer mehr Hinweise bezüglich Anwendung und Wirkung geben. Im folgenden Text möchten wir einen kleinen Überblick über die Welt der CBD Öle und ihre Anwendungsgebiete geben. Wer nicht den gesamten Text lesen möchte – ganz am Textende findet sich ein „CBD Öl FAQ“ in dem wir die wichtigsten hier besprochenen Punkte kompakt zusammenfassen.

CBD Öl kaufen & bestellen – Unser bestes CBD Öl / Testsieger

Möchten AnwenderInnen Cannabidiol(CBD)-Öl kaufen stehen diese meist vor einem grundsätzlichen Problem: Welches Öl hält auch was es verspricht? Gerade im Internet landet man bei vielen unterschiedlichen Anbietern mit zum Teil völlig unterschiedlichen Preisen und verliert als KundIn leicht den Überblick. Aus diesem Grund möchten wir folgenden „Kaufguide“ an die Hand legen:
1.) Wie viel Prozent oder Milligram enthält das Öl: Dies gibt Rückschluss auf die Konzentration von CBD im Ölprodukt. Je höher die Konzentration, desto mehr CBD kann mit derselben Menge an Öl aufgenommen werden. Aus diesem Grund sollte man die Wahl des CBD-Gehaltes von der Schwere der zu bekämpfenden Krankheitssymptome abhängig machen. Aufschluss hierüber kann unsere Dosierungsanleitung geben.
2.) Nach Bestimmung der Konzentration ist es notwendig, den CBD-Gehalt in seinen CBD- und CBDa-Anteil aufzuteilen: Da es sich bei CBDa um die Vorstufe von CBD handelt (mehr dazu in unseren FAQs) muss dieses erst „decarboxyliert“ werden, um als CBD vom Körper aufgenommen zu werden. Informationen zu Dexarboxylierung enthält auch unsere Informationsbroschüre, wir empfehlen aber grundsätzlich nur Öle zu kaufen, die ausschließlich CBD enthalten, da diese ehrlicher in ihrem Wirkstoffgehalt sind.
3.) Geschmack: Hier gibt es individuelle Präferenzen, je nach verwendeter Öl-Basis kann der Geschmack der Tropfen aber erheblich variieren (ist aber meist etwas bitter). Der Geschmack selbst gibt keinen Rückschluss auf die Qualität, ist aber natürlich dennoch ein wichtiger Faktor. Hier muss jede/r KonsumentIn für sich selbst entscheiden, welches Öl ihm/ihr am meisten zusagt.
4.) Qualitätssicherung: Möchte man sichergehen, dass man auch wirklich ein Öl kauft in dem auch drin ist, was drauf steht, haben sich zwei Kontrollmöglichkeiten herauskristallisiert: Einerseits gibt es in Österreich den AC-Tropfen: Dieser ist ein von der ARGE Canna verliehenes Gütesiegel hinsichtlich eines einwandfreien Produktionsprozesses des Öls. (Näheres findet sich in unseren FAQs).

Daneben sollte jeder seriöse Verkäufer auch die Laborberichte der Öle zugänglich machen. Diese enthalten Informationen zum CBD:CBDa-Verhältnis/Gehalt und ob Belastungen durch Mikroorganismen vorliegen. Hält man sich beim Ölkauf an diese vier Aspekte steht einem erfolgreichen Einkauf nichts mehr im Wege.
Um unseren KundInnen aber diese Informationsarbeit zu erleichtern, haben wir die von uns angebotenen Öle bereits nach den oben genannten Kriterien vorselektiert. So sind die im hempcare-Shop erhältlichen Öle mit dem AC-Tropfen zertifiziert, enthalten ausschließlich CBD und KEIN CBDa stets mit einem Laborbericht verknüpft aus biologischer Landwirtschaft (auch das dem CBD beigemengte Hanföl) und in sämtlichen Varianten verfügbar:
So haben wir Öle mit 5%,10% und 25% Wirkstoffgehalt sowie Öle mit 300mg bzw. 1500mg CBD. (Unser CBD-Öl Sortiment)

CBD Öl und CBD Tropfen aus der Apotheke

Mit Sicherheit wird sich die eine oder der andere jetzt fragen, ob es nicht einfacher wäre, die Cannabidiol Tropfen in der Apotheke zu kaufen. Hier gilt es zuerst zwischen Österreich und Deutschland zu unterscheiden.
In Österreich sieht der Status Quo dahingehend aus, dass zunehmend mehr Apotheken auch Cannabidiol Öle in ihr Angebot aufnehmen. Das ist grundsätzlich sehr positiv, in der Realität handelt es sich aber für gewöhnlich um dieselben Produkte die auch im seriösen Einzelhandel erhältlich sind. Der Kauf in einer Apotheke ist daher möglich, aber nicht zwingend notwendig. Da nicht alle Apotheken CBD-Produkte verkaufen, besteht die Gefahr einer Odyssee. In Deutschland ist CBD Öl im Handel nur in Apotheken erhältlich, wird jedoch nicht für alle potenziellen Anwendungsgebiete verkauft.
Gerade bei Anwendungsgebieten im psychischen Bereich (zB Entspannung, Schlaf) oder zur Linderung leichter physischer Probleme (zB Kopfschmerzen) kann es sein, dass von Seiten des Apothekenpersonals wenig Verständnis entgegengebracht wird.
Aus diesem Grund hat sich für viele AnwenderInnen der Onlinehandel als beliebter Einkaufsort etabliert. Auch wenn die deutsche Regierung versucht diesen einzudämmen, da er das Apothekenmonopol untergräbt, ist festzuhalten, dass der Onlinehandel grundsätzlich völlig legal ist.
Auch hier unterscheiden sich die angebotenen Produkte nicht von den in Apotheken erhältlichen CBD Tropfen.
Kompakt lässt sich daher festhalten, dass es zwischen Apotheken und seriösem Einzelhandel/Onlinehandel keinen Unterschied bei der Produktqualität gibt und viele Apotheken auch noch keine CBD Öle im Angebot haben, weswegen der CBD Kauf in Apotheken manchmal der sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen gleicht.
Die meisten österreichischen Apotheken verkaufen die 3 unterhalb erwähnten Öle, die auch in unserem Webshop sowie Geschäftslokal erhältlich sind. Hierbei handelt es sich um die Cannhelp-Cannexol-Öle, welche unserer Ansicht nach das derzeit beste österreichische Produkt darstellen. Alle Öle sind mit dem AC-Tropfen zertifiziert und als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen.

CBD Öl 5%

Das 5%-CBD-Öl ist die erste Wahl bei kleineren Problemen: Vor allem für psychische Anwendungsgebiete wie Stressabbau ist situationsbedingt oft eine kleinere Dosis CBD völlig ausreichend, weswegen der 5%ige Tropfen die erste Wahl vieler AnwenderInnen darstellt. Ein Fläschchen 5%ige CBD Tropfen enthalten einen ungefähren Wirkstoffgehalt – je nach Anbieter – von 400-500mg CBD.

CBD ÖL 10%

Für die tägliche Anwendung bei kleineren Problemen empfehlen wir das 10%ige CBD-Öl. Es hat den Vorteil, dass derselbe Effekt wie beim niedrig konzentrierteren Öl mit einer geringeren Anzahl an Tropfen erreicht werden kann. Dadurch ergibt sich eine längere Nutzbarkeitsspanne des Produktes. Der Wirkstoffgehalt je Fläschchen 10%ige CBD Tropfen beträgt – je nach Anbieter – zwischen 800-1000mg CBD.

CBD ÖL 25%

Für die Therapie bei ernsteren medizinischen Erkrankungen empfehlen wir das 25%ige CBD-Öl, da oft eine große Menge an CBD aufgenommen werden muss (sowohl kontinuierlich als auch akut) und dieser Wirkstoffgehalt mit den niedriger dosierten Tropfen nur schwer zu erreichen ist. Der Wirkstoffgehalt je Fläschchen 25%ige CBD Tropfen beträgt – je nach Anbieter – zwischen 2000-2500mg CBD.

Endoca CBD Öl

Daneben führen wir auch Endoca CBD Öle in unserem Sortiment. Der große Vorteil dieser Öle liegt darin, dass der Wirkstoffgehalt nicht nur in Prozent, sondern auch in Milligramm auf dem Produkt angegeben wird, was die Dosierung ungemein erleichtert. Hier sind Öle mit 300mg bzw. 1500mg CBD erhältlich, was einem ungefähren Wirkstoffanteil von 3% bzw. 15% entspricht.

CBD Öl in Kapselform

Eine weitere Möglichkeit, Cannabidiol Tropfen zu sich zu nehmen, stellt die Einnahme als Kapsel dar. Hierbei handelt es sich um Gelee-Kapseln, welche CBD Öl enthalten. Optisch sehen diese aus wie Vitaminkapseln oder ähnliche im Drogeriemarkt erhältliche Nahrungsergänzungsmittel. Die Wirkweise ist grundsätzlich dieselbe wie bei flüßigem CBD Öl, jedoch gibt es drei nennenswerte Unterschiede:
1.) Die Dosierung mit Kapseln ist etwas leichter als mit Öl, da der Wirkstoffgehalt pro Tropfen meist nur eine Annäherung ist, der Wirkstoffgehalt pro Kapsel aber exakt wiedergegeben werden kann.
2.) Da Gelee-Kapseln geschluckt werden sind sie neutral im Geschmack
3.) Der Wirkungseintritt ist verzögert: Während CBD Öl direkt über die Mundschleimhäute aufgenommen werden kann, können Kapseln nur über unsere Magenschleimhaut aufgenommen werden. Dementsprechend ist der Wirkungseintritt bei CBD Ölen nach ungefähr 10-15 Minuten zu erwarten, bei den Kapseln kann dies 1-2 Stunden dauern.
In unserem Onlineshop finden sich Kapseln mit einem Gesamtwirkstoffgehalt von 300mg bzw. 1500mg CBD (das heißt 10mg bzw. 50mg je Kapsel).

CBD Öl bei (chronischen) Schmerzen & Entzündungen

Nachdem wir uns bis jetzt mit der grundsätzlichen Beschaffenheit von CBD Öl und Qualitätsaspekten beschäftigt haben, ist es natürlich sinnvoll auch das ein oder andere Wort zur Wirkung zu verlieren. Grundsätzlich ist zu sagen, dass jedes CBD-Produkt dieselbe Wirkung aufweist, Öle aufgrund ihrer vergleichsweise einfachen Produktion aber die am häufigsten pharmakologisch und medizinisch genutzten Produkte darstellen. Die größte – aber nicht einzige! – Stärke von CBD liegt in seiner entzündungshemmenden Wirkung. CBD weist entzündungshemmende Effekte auf, weswegen es insbesondere bei chronischen Entzündungen symptomlindernd wirken kann. Da solche chronischen Entzündungen oft auch mit Schmerzen einhergehen kann CBD zusätzlich schmerzstillende Wirkung entfalten und damit die Lebensqualität positiv verbessern. CBD Öl kann seine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung daher am besten, jedoch nicht ausschließlich, in der Anwendung bei chronischen Schmerzen entfalten. Ein Beispiel einer solchen chronischen Entzündung wäre die Fibromyalgie

Anwendung von CBD Öl bei Fibromyalgie (Gelenkschmerzen)

Bei Fibromyalgie handelt es sich um die chronische Entzündung von Gelenken und Muskeln, was für gewöhnlich für Betroffene mit entsprechenden Schmerzen einhergeht. Grundsätzlich kann die entzündungshemmende Wirkung von CBD eine wichtige Unterstützung in der Schmerztherapie darstellen, daneben geht Fibromyalgie aber oft auch mit Begleitsymptomen wie Übelkeit einher. Auch hier kann CBD unterstützend wirken, da es übelkeitssenkend wirkt.

Anwendung von CBD Öl bei Arthritis

Ähnlich wie bei der Fibromyalgie handelt es sich bei Arthritis um eine chronische Gelenksentzündung. Dementsprechend kann auch bei Arthritis die entzündungshemmende Wirkung des CBD genutzt werden und einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden des Patienten nehmen. Möglich wird dies durch unsere CB2-Rezeptoren: Diese besitzen die entzündungshemmenden Eigenschaften, die sich CBD zu Nutze machen kann.

CBD Öl und seine Wirkung: Weitere Anwendungsgebiete und Erfahrungsberichte

Wie weiter oben bereits angedeutet geht das Wirkungsspektrum von CBD weit über die entzündungshemmenden Effekte hinaus, weswegen sich zahlreiche weitere Anwendungsfelder definieren lassen. Die hier angeführte Aufzählung versucht einen kleinen Überblick über bekannte Krankheitsbilder und den Einfluss von CBD zu geben, ist aber keineswegs als vollständige Liste zu verstehen.

Wirkung auf die Psyche: CBD Öl gegen Angst, Stress und Schlafprobleme

Allgemein weist CBD anti-psychotische Eigenschaften auf, die man sich bei psychischen Beschwerden zu Nutze machen kann: So interagiert CBD zum Teil mit denselben Rezeptoren wie das psychoaktive THC – im Gegensatz zu diesem wirkt es auf die Rezeptoren aber nicht psychoaktiv sondern anti-psychotisch. Es animiert die Rezeptoren nicht dazu unsere Wahrnehmung zu erweitern, sondern dazu, sich auf das wesentliche zu beschränken: Unser psychisches Wohlbefinden. Dieser Wirkmechanismus kann daher positiv bei vielfältigen psychischen Problemen genutzt werden – sowohl bei Alltagsproblemen, wie auch bei ernsthafteren psychischen Erkrankungen:
Bei alltäglichen Problemen werden CBD Tropfen vor allem zum Abbau von Stress- und Angstzuständen genutzt, sie können aber auch konzentrationssteigernd wirken. Auch die schlaffördernde Wirkung von CBD hängt mit der anti-psychotischen Wirkung zusammen (aber nicht nur – CBD kann auch die Gesamtschlafzeit erhöhen, nicht nur das Einschlafen erleichtern). Hinsichtlich ernsthafteren psychischen Erkrankungen wird CBD Öl vor allem gegen Depressionen und Schizophrenie genutzt, was nicht weiter verwunderlich ist: Wenn THC der Auslöser für solche Krankheitsbilder sein kann, dann bedeutet das, dass die entsprechenden Rezeptoren im Zusammenhang mit den genannten Erkrankungen stehen. Da CBD antagonistisch zu THC wirkt, erstaunt es nicht, dass es die Rezeptoren anti-psychotisch nutzen und die Symptome dieser Krankheitsbilder mildern kann.

Anwendung von CBD Öl bei Multipler Sklerose

Multiple Sklerose stellt bezüglich der Anwendung von CBD Tropfen einen interessanten Fall dar, da es sich um eine chronische Entzündung des Nervensystems handelt. Den entzündungshemmenden Effekt können sich auch MS-Patienten zu Nutze machen: Auch wenn es noch keine wissenschaftlichen Studien dazu gibt, ob CBD in der Lage ist die durch multiple Sklerose ausgelösten Entzündungsherde einzudämmen, gibt es Erfahrungsberichte von AnwenderInnen, die eine Linderung von Schmerzen und Nebeneffekten durch CBD Öl beobachten konnten. Daneben haben viele Patienten nicht nur mit den akuten Nervenentzündungen Probleme, sondern haben auch mit den Begleiterscheinungen der Krankheit zu kämpfen. Hier kann die beruhigende und entspannende Wirkung von CBD positiven Einfluss auf das Ein- und Durchschlafen, auf Spastiken und die bei vielen Patienten beobachtete MS-Müdigkeit (Multiple Sklerose Fatigue) nehmen. Durch den individuellen Krankheitsverlauf und individuelle Krankheitsbilder kann das Therapiepotenzial von CBD sehr unterschiedlich ausfallen, eine Linderung der Symptome beobachten aber viele Patienten.

Anwendung von CBD Öl bei Chemotherapie und Krebs

Ein weiteres beliebtes Anwendungsgebiet von CBD ist in der Krebstherapie zu finden. Hier wird von Chemotherapie-Patienten vor allem die übelkeitssenkende Wirkung sehr geschätzt: Auch wenn CBD nicht explizit appetitanregend wirkt, reicht die Senkung des Übelkeitsgefühles für viele Patienten oft schon aus, um wieder Appetit zu verspüren. Hier erfüllt CBD Öl als Begleitprodukt in der Chemotherapie eine positive Begleitfunktion. Daneben gibt es erste Studien – im Tierversuch! – die nahelegen, dass CBD auch Krebszellen zersetzen kann. Um diese Beobachtung auch medizinisch verwerten zu können, fehlt es zwar noch an viel wissenschaftlichem Datenmaterial, es zeigt aber: CBD könnte in Zukunft in der Krebstherapie eine zunehmend wichtigere Rolle spielen.

Weitere Anwendungsfelder von Cannabidiol (CBD) Tropfen

Da unser Endocannabinoid-System in unserem Körper weit verzweigt ist, gibt es noch zahlreiche weitere Krankheiten auf deren Verlauf Cannabidiol Tropfen einen positiven Einfluss nehmen können.

Anwendung von Cannabidiol Tropfen bei Epilepsie

Insbesondere die Anwendung bei genetisch bedingten Formen der Epilepsie – wie dem Dravet-Syndrom, dem Lennox-Gastaut-Syndrom und dem Angelman-Syndrom – ist medizinisch schon sehr gut erforscht und auch in Ärztekreisen schon sehr bekannt. Da hierfür die Einnahme großer CBD Mengen erforderlich ist, sollte das Öl zumindest über einen 15-20 prozentigen Wirkstoffgehalt verfügen. Beliebt bei Epilepsie Patienten ist beispielsweise daher die Hanföl-Paste mit 2000mg CBD.

Anwendung von CBD Öl bei Migräne

Grundsätzlich ist anzumerken, dass es sich bei Migräne um eine sehr individuelle Krankheit handelt: Die Symptome, wie auch hilfreiche Gegenmaßnahmen, können von Patient zu Patient erheblich variieren. Dementsprechend lässt sich auch sagen, dass CBD Öl leider kein Allheilmittel für Migränepatienten darstellt, sondern eher für den Selbstversuch geeignet ist. Einen positiven Einfluss auf die Migräne kann CBD aber aus den folgenden zwei Gründen nehmen:
Einerseits erweitert Cannabidiol die Blutgefäße – auch im Gehirn. Oft gibt es einen Zusammenhang zwischen verengten Blutgefäßen und Kopfschmerzen. Folglich kann CBD Öl den Kopfschmerz von Betroffenen reduzieren.
Andererseits weist CBD eine übelkeitssenkende Wirkung auf. Auch dies kann ein positiver Effekt für Migränepatienten sein, da Migräne oftmals mit erhöhter Übelkeit einhergeht.
Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass CBD Tropfen bei der Symptomlinderung von Migräne auch Wirkung entfalten könnten und daher durchaus auch einen Versuch wert sein können.

Kann CBD Öl auch bei Alzheimer hilfreich sein?

Im Tierversuch wurden drei interessante Aspekte hinsichtlich der Anwendung von Cannabidiol bei Alzheimer gefunden:
1.) CBD konnte die Entzündung des Gehirns, die für Alzheimer verantwortlich ist, reduzieren
2.) CBD stimuliert die Bildung neuer Nervenzellen im Hippocampus – jener Hirnregion, die für unser Gedächtnis zentral ist
3.) CBD kann die Funktion der Immunzellen des Gehirns beeinflussen.
Da es sich bislang ausschließlich um Tierversuche handelt, lassen sich diese Ergebnisse nicht einfach auf den Menschen übertragen. Dennoch sind dies vielversprechende Ansätze und Ergebnisse, die Anlass zur Hoffnung hinsichtlich einer positiven Wirkung von CBD auf den Verlauf der Alzheimererkrankung geben.

Welchen Einfluss CBD Tropfen auf Diabetes nehmen können

Auch der Einfluss von CBD auf Diabetes wurde im Tierversuch bereits näher betrachtet. Hierbei gelangte man zu einigen interessanten Erkenntnissen und Wirkungszusammenhängen: CBD nimmt Einfluss auf zwei entzündungsfördernde Botenstoffe bei Diabetes (IFN-Gamma und TFN-Alpha) und kann deren Wirkungsweise abschwächen. Dadurch zeigte sich bei mit CBD behandelten Mäusen eine deutlich reduzierte Diabeteshäufigkeit und ein verzögerter Ausbruch der Krankheit.
Bei Typ-1-Diabetikern im Anfangsstadium könnte CBD präventiv dem Krankheitsausbruch entgegenwirken: Da noch Insulinzellen vorhanden sind, kann die positive Wirkung von CBD auf unser Autoimmunsystem dem weiteren Abbau solcher Zellen entgegenwirken.
Darüber hinaus besitzt CBD auch eine Gefäßerweiternde Wirkung, was bei Typ-2-Diabetes einen positiven Effekt auf die Funktion der Blutgefäße nehmen kann. Auch geht eine Diabeteserkrankung oftmals mit neuropathischen Folgeerscheinungen einher. Hier gibt es Patienten, denen die nervenschützende (neuroprotektive) Wirkung von CBD Öl bei der Linderung der Folgeerscheinung helfen konnte.

Kann CBD den Blutdruck senken?

Die derzeitige Studienlage lässt noch keine eindeutige Beantwortung dieser Frage zu, es ist allerdings durchaus möglich.
Forscher der Universität Nottingham haben neun Probanden verschiedenen Stress- und Belastungstests ausgesetzt und im Zuge dessen entweder CBD oder ein Placebo verabreicht. Bei jenen Probanden, die CBD verabreicht bekamen, konnte man eine Senkung des Blutdrucks beobachten.
Dementsprechend ist es nahe liegend, dass CBD, und damit auch die Cannabidiol Öle, blutdrucksenkende Eigenschaften besitzt, aus einer Studie mit 9 Probanden lassen sich jedoch noch keine allzu großen Generalisierungen treffen.

Nebenwirkungen & Risiken

Möchte man die Wirkungsweise von CBD Öl betrachten ist es natürlich auch wichtig einen Blick auf mögliche Nebenwirkungen zu werfen.
Grundsätzlich ließe sich dieser Absatz sehr kurz gestalten: CBD verfügt über keine nennenswerten Nebenwirkungen, wie auch die WHO in ihrer letzten Betrachtung zu CBD festgestellt hat.
Der Vollständigkeit halber halten wir es dennoch für wichtig zumindest auf zwei Aspekte einzugehen – nämlich die Wechselwirkung mit Medikamenten und die Einnahme bei Kindern, Schwangeren oder Stillenden Frauen.
 

Wechselwirkung (zB. Mit Antidepressiva oder anderen Medikamenten)

Da Cannabidiol auch über die Leber abgebaut wird (allerdings ist es notwendig darauf hinzuweisen, dass die Leber davon nicht geschädigt wird), kann es die Aktivität von Enzymen, die auch für den Abbau diverser Medikamente genutzt werden, hemmen. Im Konkreten wird hier von Dr. Grotenhermen auf folgende Medikamente verwiesen:
Pantoprazol
Clobazam (Frisium)
Omeprazol
Risperidon (Risperdal)
Grundsätzlich handelt es sich um keine problematische Wechselwirkung, der gegenseitige Einfluss besteht vor allem darin, dass Medikamente langsamer abgebaut und stärker wirken können bei der gleichzeitigen Einnahme mit CBD. Daneben gibt es auch das ein oder andere Medikament das umgekehrt Einfluss auf CBD nimmt und dessen Abbaugeschwindigkeit erhöht oder verringert.
Hier werden Medikamente wie Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir und Clarithromycin als den Abbau verlangsamend erwähnt und Phenobarbital, Rifampicin, Carbamazepin und Phenytoin als Beschleuniger.
Auch hier ist die Wechselwirkung nicht problematisch, nichtsdestoweniger sollte man – zumindest bei der Einnahme großer Mengen, im Idealfall aber auch schon bei kleineren – hier unbedingt den Kontakt mit einem Arzt suchen um unerwünschte Wechselwirkungen zu vermeiden. 

Kann man CBD ÖL bei Kindern, während der Schwangerschaft oder des Stillens verwenden?

Die Anwendung von CBD Öl in der Schwangerschaft wird nicht empfohlen. Hierfür liegt eine Studie israelischer Forscher vor, in welcher geschlussfolgert wird, dass CBD Einfluss auf die Plazentaschutzfunktion nehmen kann.
Hinsichtlich der Schädlichkeit von CBD Öl auf Kinder oder stillende Frauen liegen zum derzeitigen Zeitpunkt noch keine Studien vor, grundsätzlich ist hier aber Vorsicht besser als Nachsicht, weswegen auf die Einnahme von Cannabidiol Tropfen verzichtet werden sollte.

Gewohnheitseffekte / Gibt es einen Toleranzaufbau?

Grundsätzlich gibt es einen Toleranzaufbau. Bei täglicher Anwendung ist es durchaus möglich, dass es notwendig ist, im Laufe der Zeit die Dosis zu erhöhen.
Bei gelegentlicher Anwendung mit längeren und kürzeren Pausen zwischen der Einnahme von CBD Öl sollte eine solche Toleranz jedoch nicht auftreten. Hier gilt selbstverständlich das Credo: Jeder Körper und jeder Mensch ist individuell und wird auch individuelle Reaktionen auf eine häufige Einnahme zeigen. Während manche vermutlich keinen Gewohnheitseffekt bemerken werden, kann bei anderen dieser leichter auftreten. Hier gibt es kein Patentrezept, für gewöhnlich sollte der Gewohnheitseffekt aber durch temporäre Reduktion der Aufnahme von CBD Öl zurückgehen.

CBD Öl – Legal in Deutschland und Österreich? Rechtliche Situation

Zur rechtlichen Situation von CBD Tropfen in Deutschland und Österreich lässt sich ganz allgemein feststellen, dass die Öle vollkommen legal sind.
Betrachtet man die Gesetzeslage im Detail ergeben sich für Österreich und Deutschland folgende Spezifika:
Rechtslage zu CBD in Österreich: In Österreich sind prinzipiell sämtliche CBD-Produkte mit einem THC-Gehalt von unter 0.3% legal. Dies gilt für Öle gleichermaßen wie für Kristalle, Extrakte oder das Urprodukt – die Blüten. Desweiteren ist CBD grundsätzlich verschreibungsfähig (d.h. der Arzt kann Patienten CBD verschreiben), aber nicht verschreibungspflichtig (d.h. CBD ist auch ohne ärztliches Rezept frei erhältlich). In der Praxis bedeutet das, dass CBD Produkte – und damit auch Öle – nicht als „Arznei“ oder „Medikament“ verkauft werden, sondern oft als Aromaprodukte oder – im Idealfall – als Nahrungsergänzungsmittel bezeichnet werden.
Wie wir weiter oben gesehen haben nimmt dies keinen Einfluss auf die Produktqualität, sondern ist lediglich eine Frage der rechtlich erlaubten Produktbezeichnung. Wichtig zu wissen ist nur, dass der/die AnwenderIn in Eigenverantwortung handelt. Da die meisten CBD Öle und Produkte als nicht zum Verzehr geeigneten Aromaprodukte vertrieben werden, kann der Hersteller für etwaige Probleme nicht haftbar gemacht werden. Wie im Abschnitt Nebenwirkungen beschrieben wurde ist diese Gefahr bei CBD zwar überschaubar – wer aber wirklich auf Nummer sicher gehen möchte sollte CBD Öle immer nur nach ärztlicher Rücksprache einnehmen.
Rechtslage zu CBD in Deutschland: In Deutschland sind prinzipiell sämtliche CBD-Produkte mit einem THC-Gehalt von unter 0.2% legal. Auch hier trifft dies prinzipiell auf das gesamte CBD-Produktportfolio zu, jedoch mit einigen Einschränkungen. Im Falle der CBD Öle bedeutet dies, dass die Öle zwar prinzipiell legal sind, jedoch nur in Apotheken gekauft werden können. Deswegen hat sich der Versandhandel von Cannabidiol Ölen als kostengünstige und infrastrukturell sinnvolle Maßnahme etabliert.
Auch wenn zu bemerken ist, dass die deutsche Regierung mit dem Onlinehandel von CBD-Produkten ein Problem hat, ist grundsätzlich zu sagen, dass dieser nicht illegal ist – vorausgesetzt der THC-Grenzwert wird eingehalten. Auch in Deutschland handelt der/die AnwenderIn hinsichtlich CBD Ölen in Eigenverantwortung – zumindest wenn das Produkt online bestellt und nicht in einer Apotheke gekauft wurde und als Aromaprodukt deklariert ist. Aus diesem Grund empfehlen wir auch hier die ärztliche Rücksprache.

CBD Öl – Anwendung bei Hunden, Katzen und anderen Tieren

Während die Anwendung von CBD Öl für den Menschen erst seit recht kurzer Zeit einen Frühling erlebt, wird Tieren schon länger CBD Öl verabreicht. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Grundsätzlich ist die Nutzung als tierische Arznei mit weitaus weniger Aufwand verbunden und wird leichter akzeptiert als die menschliche Nutzung. Darüber hinaus besitzen auch Tiere ein Endocannabinoid-System, weswegen die Effektivität nicht gemindert wird – und schlussendlich kann man mit CBD Tropfen bei Tieren wenig falsch machen, da diese keine nennenswerten Nebenwirkungen verursachen.
Aus diesem Grund ist CBD – und damit auch CBD Öle – ein gern genutzter Wirkstoff in der Tiermedizin. Da es meistens bei Haustieren verabreicht wird, ist die Dosierung ernst zu nehmen, da Haustiere wesentlich leichter sind als der Mensch und daher bereits geringere Mengen CBD ausreichend sind.
Die Gefahr einer Überdosierung bei Haustieren ist daher – im Gegensatz zum Menschen – durchaus existent.
Allgemein erzeugen CBD Öle bei Tieren denselben positiven Effekt wie beim Menschen und werden daher ähnlich genutzt: Zur Schmerztherapie, gegen chronische Entzündungen, zur Entspannung, zum Stress- und Angstabbau, bei Schlafproblemen und potentiell auch bei tierischen äquivalenten zu oben angeführten Krankheiten.

CBD Öl bei Hunden

Da gerade bei Hunden die Körpergröße und das Körpergewicht je nach Hunderasse sehr stark variieren können, ist die Dosierung sehr genau abzuwägen. Während manche Hunde schon nahezu menschenähnliche Mengen CBD Tropfen vertragen können, gibt es andere Hunde, bei denen ein Bruchteil der Menge völlig ausreichend ist.
Da Hunde – wie der Mensch – auch über CB1 und CB2-Rezeptoren verfügen, ist davon auszugehen (und dies wird auch durch wissenschaftliche Studien gestützt), dass CBD Öle eine ähnliche Wirkungsweise wie beim Menschen aufweisen.
Die beliebtesten Vorteile von CBD Ölen beim Hund sind die schmerzreduzierende Wirkung, die Nutzung für eine Allgemeine Stärkung der Gesundheit sowie die positiven Effekte auf die Knochenstärke. Ein eigens für Hunde präpariertes CBD Öl ist nicht notwendig, für gewöhnlich werden die im Handel auch für den Menschen erhältlichen CBD Tropfen genutzt.

CBD Öl bei Katzen

Wie der Hund verfügt auch die Katze über CB1 und CB2-Rezeptoren in ihrem Endocannabinoid-System und ist daher in der Lage das gesamte Wirkungsspektrum von CBD Ölen zu erleben.
Angewandt werden Cannabidiol Tropfen grundsätzlich ident wie bei Hunden: Die Dosierung ist vergleichbar mit der eines gleich großen Hundes, die davon ausgelösten Wirkungen ebenfalls. Da Katzen nachgesagt wird eine etwas komplexere Persönlichkeit als Hunde aufzuweisen, ist die psychische Wirkung von Cannabidiol Öl (vor allem die beruhigenden und konzentrationssteigernden Effekte) für Katzen aber relevanter als für Hunde – was aber nicht bedeutet, dass nicht auch Hunde von diesen Effekten profitieren können.
Wichtig ist nur beim verwendeten Produkt darauf zu achten, dass dieses keine Hanffasern enthält. Diese können für manche – sehr empfindliche – Katzen problematisch sein.

Hanfextraktöl und Hanföl - der Unterschied

Eine manchmal unter KundInnen auftretende Verwirrung besteht darin, dass sowohl Hanfextraktöl als auch Hanföl im Einzelhandel erhältlich ist – aus diesem Grund möchten wir hier kurz die wichtigsten Unterschiede dieser beiden Öl-Variationen darlegen:

Hanfextraktöl

Bei Hanfextraktöl handelt es sich um aus der Blüte gewonnene Öl. CBD Öle bzw. Tropfen sind daher dem Hanfextraktöl zuzurechnen, da das CBD in der Hanfblüte, umgangssprachlich als Cannabis bekannt, vorkommt. Näheres zum Herstellungsverfahren findet sich im Abschnitt „Herstellung von CBD Öl“.

Hanföl

Bei Hanföl handelt es sich um das Speiseöl der Hanfpflanze, gewonnen aus den Hanfsamen. Auch wenn dieses als sehr gesund gilt (da ein optimales Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren erreicht wird und es die entzündungshemmende Gamma-Linolen-Säure enthält), weist es keine spezifischen pharmakologischen – medizinischen – Eigenschaften auf und ist lediglich als Nahrungsmittel zu betrachten.
Allgemein lassen sich also folgende Punkte festhalten:
-) Beide Öle werden aus Hanf gewonnen.
-) Beim Hanföl werden die Samen verwertet, beim Hanfextraktöl die Blüten
-) Hanföl eignet sich als Speiseöl und Lebensmittel, Hanfextraktöl kann zur medizinischen Anwendung genutzt werden
-) Grundsätzlich lassen sich auch andere Cannabinoide – nicht nur CBD – aus den Blüten extrahieren. Da Nutzhanf außer CBD keine nennenswerten Cannabinoid-Anteile aufweist, wird dies jedoch ein sehr kostspieliges Unterfangen.

THC und CBD – Zwei konträre Cannabinoide

Da THC und CBD beide Teile der Cannabisblüte sind – und Hanfextraktöl aus dieser gewonnen wird – möchten wir an dieser Stelle auch ein paar Wörter zum Unterschied zwischen CBD und THC verlieren. Ganz allgemein handelt es sich in beiden Fällen um ein Cannabinoid.
THC ist das Kürzel für Delta-9-Tetrahydrocannabinol, CBD ist das Kürzel für Cannabidiol.
Abseits dieser gemeinsamen Kategorisierung als Cannabinoide und der damit einhergehenden Nutzung desselben Rezeptorensystems – des Endocannabinoidsystems – lassen sich jedoch wenig Gemeinsamkeiten finden.
Während CBD vor allem anti-psychotisch und körperlich wirkt, zeichnet sich THC durch seine Psychoaktivität aus: Es berauscht und ist bewusstseinsverändernd – was auch der Grund dafür ist, dass Nutzhanf einen THC-Grenzwert von 0.3% aufweisen muss.
CBD lässt sich gewissermaßen sogar als Antagonist zu THC betrachten: Während THC an Cannabinoid-Rezeptoren psychoaktive Befehle aussendet, sendet CBD exakt die umgekehrten Signale an diese Rezeptoren: Es animiert diese dazu ihre psychoaktiven Effekte herunterzuschrauben und die Wahrnehmung auf das Wesentliche zu reduzieren.
Daneben überschneidet sich bei vielen Rezeptoren – vor allem jenen CB2-Rezeptoren die im Immunsystem zu finden sind – aber auch der Wirkmechanismus und ähnliche Effekte können erzielt werden – so wirken beispielsweise sowohl CBD als auch THC schmerzlindernd.
Grundsätzlich sind beide Cannabinoide medizinisch nutzbar, jedoch wird es nicht verwundern, dass THC aufgrund seiner psychoaktiven Wirkung nur selten medizinisch verschrieben wird. Hier hat CBD den Vorteil nicht berauschend zu sein und dadurch ohne Nebenwirkungen auszukommen. Dies entkräftet das Vorurteil der Hanfpflanze als „Rauschpflanze“ und „Kifferpflanze“ fundamental: CBD verursacht nicht nur selbst keinen Rausch, es animiert den Körper sogar eine rauschähnliche Wahrnehmung zu reduzieren. Cannabis ist also nicht gleich Cannabis.

Herstellung von CBD ÖL

Der Vollständigkeit halber möchten wir an dieser Stelle auch noch einiges zum Herstellungsprozess von CBD Öl verlieren, um Nachvollziehbar zu machen, wie aus der Blüte schlußendlich das Öl wird. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Cannabinoide – und damit auch CBD – auf zwei Arten aus der Blüte entnommen bzw. extrahiert werden können:
Einerseits durch Hitze (Decarboxylierung), andererseits durch das Lösen in Alkohol oder Fett: Da Cannabinoide fett- und alkohollöslich sind, kann eine entsprechende Fett bzw. Alkohol-Basis dafür genutzt werden, CBD aus der Cannabisblüte zu extrahieren.
Insofern ist es mit diesem Wissen auch möglich eigenes Cannabidiol Öl herzustellen, jedoch sollte folgendes berücksichtigt werden:
-) Die Extraktion löst auch die anderen Cannabinoide aus der Cannabis Blüte. Dementsprechend sollte man bei der Wahl der Blüten nur solche auswählen, bei denen man nachweislich über die Inhaltsstoffe Bescheid weiß. Ansonsten kann es zu einer unerhofften berauschenden Überraschung beim Konsum der CBD Tropfen kommen, da die meisten Cannabis Blüten auch das psychoaktive THC enthalten.
-) Die Decarboxylierung ist eine eigene Wissenschaft. Auch wenn der Laie durch das Einhalten einer bestimmten Temperatur (siehe unsere Informationsbroschüre) sicherstellen kann, dass der Wirkstoff im Großen und Ganzen erhalten bleibt, kann es trotzdem einen leichten Wirkstoffverlust geben. Aus diesem Grund ergibt der in der Blüte enthaltene CBD-Gehalt nicht immer 1:1 den CBD-Gehalt des selbst hergestellten CBD Öls wieder. Dieser ist für gewöhnlich niedriger als der Urgehalt der Cannabis Blüten.
Aus diesem Grund wird in der industriellen Produktion für gewöhnlich die CO2-Extraktion bei der Gewinnung von CBD aus der Blüte angewandt, da dadurch die optimale Temperatur für Decarboxylierung erreicht werden kann und somit der gesamte Wirkstoffgehalt extrahiert werden kann.
Da in der industriellen Produktion auf Nutzhanf zurückgegriffen wird, stellt auch der THC-Gehalt kein Problem dar, er beträgt bei allen wichtigen am Markt erhältlichen CBD Ölen stets unter 0.2%.
Zusammengefasst bedeutet dies, dass die eigene Herstellung grundsätzlich möglich, finanziell im Vergleich zu auf dem Markt erhältlichen CBD Ölen aber eigentlich nicht lohnenswert ist:
Wenn 5g Blüten einen CBD-Gehalt von 10% aufweisen lassen sich aus diesen 5g Blüten maximal 500mg CBD extrahieren. Der übliche Handelspreis von 5g Blüten mit einem entsprechend hohen CBD-Gehalt beträgt zumindest rd. 60 Euro. Cannabidiol Tropfen mit einem CBD-Gehalt von ca. 500mg sind jedoch bereits um ungefähr 40 Euro erhältlich. Wer sich dennoch nicht davon abhalten lassen möchte, dem können wir folgende Anleitung nahelegen

Inhaltsstoffe

An dieser Stelle bleibt eigentlich nur noch eine Frage übrig – welche Inhaltsstoffe enthält CBD Öl?
Hier gibt es zwei Grundzutaten: Der CBD-Extrakt auf der einen Seite und das zum vermischen verwendete Speiseöl auf der anderen Seite.
Bei dem in den Ölen enthaltenen CBD-Extrakt handelt es sich um den aus den Industriehanfblüten gewonnen Extrakt. Daher ist der hauptsächliche Inhaltsstoff logischerweise CBD, daneben sind in diesem Extrakt aber auch – zumindest in Restmengen – auch die anderen Inhaltsstoffe der Cannabisblüte enthalten: Konkret bedeutet dies, dass meistens Rückstände von THC und anderen Cannabinoiden (beispielswese CBG) in dem Extrakt zu finden sind – problematisch ist dies jedoch nicht. Die Restmengen sind so gering, dass wir davon keinerlei Wirkung verspüren.
Daneben enthält Hanf, und die Cannabis Blüte im speziellen, auch Terpene. Hierbei handelt es sich um ätherische Öle, die für den Geruch der Pflanze – und des Extraktes – verantwortlich sind.
Diese sind nicht schädlich – im Gegenteil: Terpenen wird sogar ein positiver Einfluss auf unsere grundsätzliche Gesundheit und unser Wohlbefinden nachgesagt.
Neben dem CBD-Extrakt ist die Speiseöl-Basis der zweite wichtige Inhaltsstoff von CBD Öl. Für gewöhnlich wird hierfür Hanföl verwendet, da dieses
1.) geschmacklich mit dem Extrakt harmoniert und
2.) als sehr gesundes Öl mit einem optimal Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren gilt.
Grundsätzlich ist aber jede andere Öl-Basis ebenfalls denkbar – so gibt es auch Öle mit Kürbiskernölbasis. Da es sich bei Hanföl aber wirklich um das gesündeste Speiseöl handelt, halten wir dieses eindeutig für die beste Wahl. Daneben benötigt wirksames CBD Öl keine weiteren Zutaten und enthält natürlich keinerlei chemische Zusätze.
In den CBD Tropfen kann sich wirklich die gesamte Kraft der (Nutz-)Hanfpflanze entfalten – 100% biologisch und 100% natürlich.

Cannabidiol Öl Wiki & FAQ

An dieser Stelle möchten wir noch einmal ganz kurz die wichtigsten Hard Facts zu Cannabidiol Öl auflisten:
-) Beim Kauf von CBD Öl sollte stets darauf geachtet werden, wie das Verhältnis CBDa zu CBD aussieht. Im Optimalfall sollte CBD Öl kein CBDa mehr enthalten. Auch sollten österreichische KundInnen auf den „AC Tropfen“ am Öl achten, da dieser ein qualitatives Produkt garantiert.
-) Die in Apotheken erhältlichen CBD Öle unterscheiden sich nicht von den im seriösen Einzelhandel erhältlichen Tropfen.
-) Der wichtigste Wirkmechanismus von CBD ist seine entzündungshemmende und damit schmerzlindernde Wirkung. Dadurch können CBD Tropfen besonders für Personen mit chronischen Entzündungen und damit einhergehenden Schmerzen attraktiv sein.
-) Darüber hinaus wirkt CBD anti-psychotisch und CBD Öl kann dementsprechend auch bei psychischen Belastungen wie Stress- oder Angstzuständen, Schlafproblemen oder auch ernsthaften Erkrankungen wie Schizophrenie und Depression angewandt werden.
-) Auch bei multipler Sklerose und als Unterstützung zur Chemotherapie kann CBD Öl positive Effekte entfalten. Daneben sind noch viele weitere Anwendungsgebiete denkbar, es fehlt jedoch noch an wissenschaftlichen Untersuchungen.
-) CBD Öl verfügt über keine nennenswerten Nebenwirkungen, kann jedoch Wechselwirkungen mit über die Leber abgebauten Medikamenten aufweisen. Darüber hinaus wird die Einnahme von CBD für Schwangere nicht empfohlen. Zur Wirkung von CBD auf Kinder und Stillende gibt es noch keine Studien, dies sollte sicherheitshalber jedoch auch vermieden werden.
-) CBD ist sowohl in Deutschland als auch in Österreich völlig legal. Wichtig ist nur, dass die jeweiligen Produkte den THC-Grenzwert einhalten – dieser beträgt 0.2% in Deutschland und 0.3% in Österreich.
-) Neben der Anwendung beim Menschen kann CBD Öl auch bei Tieren angewandt werden. Insbesondere bei Haustieren – Hunden und Katzen – wird CBD in der Veterinärmedizin gerne genutzt. Die Wirkung ist vergleichbar mit jener beim Menschen, einzig die Dosierung muss dem Gewicht des Tieres natürlich entsprechend angepasst werden.
-) Bei CBD-Öl handelt es sich um Hanfextraktöl, nicht um Hanföl. Diese Unterscheidung ist wichtig, um nicht das falsche Produkt zu kaufen.
-) CBD unterscheidet sich von THC dadurch, dass es nicht psychoaktiv wirkt und als Antagonist zu THC auftritt. Es ist daher nicht berauschend.
-) Die Herstellung von CBD Öl ist grundsätzlich auch zuhause möglich, ist in Summe aber kostenintensiver als das fertige Produkt zu kaufen.
-) Von den Inhaltsstoffen reduzieren sich CBD Tropfen auf das wesentliche: Auf der einen Seite den Blütenextrakt, auf der anderen Seite ein Speiseöl – meist Hanföl – in welchem der Extrakt verdünnt wird. Es enthält keine Chemie oder sonstige Zusätze, sondern es wird ausschließlich auf die Kraft der Hanfpflanze zurückgegriffen.
Interessante Internetlinks zu CBD:

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